Satzung des TSV

SATZUNG

„Turn- und Sportverein Krofdorf-Gleiberg e.V.“
beschlossen in der Jahresmitgliederversammlung
am 16. Juni 2015

(Alle personenbezogenen Bezeichnungen gelten immer für weibliche und männliche
Vereinsmitglieder, auch wenn diese nicht ausdrücklich unterschieden sind.)

 

§ 1    NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR
1.    Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein Krofdorf-Gleiberg e.V. (im folgenden TSV genannt).

2.    Sitz des TSV ist Wettenberg, Ortsteil Krofdorf-Gleiberg. Der Verein ist in das Vereinsregister des
Amtsgerichts Gießen zu VR Nr. 1208 eingetragen.

3.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2     ZWECK UND GEMEINNÜTZIGKEIT
1.    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Hauptzweck des Vereins ist die Förderung
des Sports insbesondere im Ortsteil Krofdorf-Gleiberg. Der TSV ist politisch und konfessionell neutral.

2.    Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung des Breiten- und
Leistungssports. Die Abhaltung von regelmäßigen Übungsstunden in allen Abteilungen und
die Teilnahme an Wettkämpfen stehen im Vordergrund.

3.    Der Verein soll in allen Schichten der Bevölkerung das Verständnis für den Wert des
Sports wecken und fördern.

4.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

5.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten, mit Ausnahme des Aufwandsersatzes, keine Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale
Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder nach § 3 Nr. 26a Einkommenssteuer-
gesetz (Ehrenamtspauschale) beschließen. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands erhalten
den gesetzlichen Höchstbetrag, die Mitglieder des erweiterten Vorstands die Hälfte.

6.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7.    Die Verwendung der Vereinsmittel ist durch ordnungsgemäße Aufzeichnungen und Belege über
Einnahmen und Ausgaben nachzuweisen.

8.    Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. und seinen zuständigen Verbänden.
§ 3     VEREINSWAPPEN UND -FARBEN

  1.  Das Vereinswappen besteht aus zwei von links nach rechts aufwärtsstrebenden roten Streifen
    auf weißem Grund. Der zweite Streifen enthält die Buchstaben TSV. Darunter steht – ebenfalls rot auf
    weißem Grund – Krofdorf-Gleiberg.
  2.  Die Vereinsfarben sind rot-weiß.

§ 4     AUFNAHME UND MITGLIEDSCHAFT

  1. Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrags und der Umlagen dem Verein gegenüber gesamtschuldnerisch haften. Die Aufnahme in den Verein ist grundsätzlich davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet, am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge und Umlagen teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. Für Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, kann der Vorstand einen höheren Mitgliedsbeitrag festsetzen, um die dem Verein entstehenden erhöhten Aufwendungen zum Einzug des Beitrags auszugleichen.
  2. Aufnahmefähig sind alle natürlichen und juristischen Personen.
  3. Die Mitgliedschaft im versicherungsrechtlichen Sinne beginnt mit der schriftlichen Anmeldung.
  4. Die Mitgliederzahl ist unbeschränkt.


§ 5    BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1.    Die Mitgliedschaft endet:
a)    mit dem Tod,
b)    durch freiwilligen Austritt,
c)    durch Ausschluss aus dem Verein,
d)    durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied trotz
zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresse entweder länger als drei Monate
mit seiner fälligen Beitragszahlung oder länger als ein halbes Jahr mit fälligen Umlagen im Rückstand ist.

2.    Der Austritt ist nur zum Ende eines Quartals möglich. Die Austrittserklärung ist dem Vorstand
schriftlich einzureichen. Der Mitgliedsbeitrag ist für das Vierteljahr des Austritts voll zu zahlen.

3.   Der Ausschluss kann erfolgen bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung oder Verbandsricht-
linien, wegen massiven unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhalten sowie  wegen unehren-
haften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen
und das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend beeinträchtigt
werden.
Ein Ausschließungsantrag kann von jedem Vereinsmitglied gestellt werden. Den Ausschluss beschließt der
Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder, nachdem dem betroffenen Mitglied
rechtliches Gehör gewährt worden ist und teilt dies dem betreffenden Mitglied schriftlich mit.
Gegen diese Entscheidung steht dem Betroffenen die Anrufung der nächsten ordentlichen
Mitgliederversammlung zu, die endgültig über den Ausschluss entscheidet. Während des
Ausschließungsverfahrens ruhen sämtliche Rechte des auszuschließenden Mitglieds. Ein zeitlich
befristeter Ausschluss ist möglich.

4.    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,
und es besteht kein Anspruch auf Beitragsrückerstattung. Unbeschadet davon bleibt der Anspruch des
Vereins auf bestehende Forderungen.
§ 6    PFLICHTEN UND RECHTE DER MITGLIEDER

1.    Zu den Pflichten der Mitglieder gehören insbesondere

a)    die Beachtung der Satzung und die Förderung der dort niedergelegten Grundsätze des Vereins,
b)    die Einhaltung der Beschlüsse der Vereinsorgane,
c)    die pflegliche Behandlung des Vereinseigentums,
d)    die Zahlung des Vereinsbeitrags und ggf. von Umlagen, wobei es sich
um eine Bringschuld handelt.

2.    Zu den Rechten der Mitglieder gehören insbesondere

a)    die Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins, vor allem an den Mitglieder- und
Abteilungsversammlungen,
b)    die Nutzung der Übungsstätten und sonstiger Einrichtungen des Vereins
unter Beachtung der Hallen-, Platz- bzw. Hausordnung sowie sonstiger Ordnungen,
c)    das Recht der Beschwerde an den Vorstand, wenn sich das Mitglied durch
die Anordnung insbesondere eines Abteilungs- oder Übungsleiters in seinen Rechten verletzt fühlt.

 

§ 7   BEITRÄGE

1.    Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge und im Bedarfsfall Umlagen. Diese richten sich nach  den
Bedürfnissen des Vereins. Über deren Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung mit Wirkung für
die auf die Mitgliederversammlung folgende Beitragsfälligkeit. Im Einzelfall kann der Vorstand auf
Antrag den Beitrag eines Mitglieds zeitlich befristet ermäßigen, stunden oder erlassen.

2.    Es gibt drei Gruppen von Beitragszahlern:

a)    Einzelmitglieder unter 25 Jahren,
b)    Einzelmitglieder   ab   25 Jahren,
c)    Familien mit Kindern unter 25 Jahren

3.    Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages keine Deckung auf,
so kann das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche im Zusammenhang mit der
Beitragseinziehung entstehende Kosten haftbar gemacht werden.

4.    Die Abteilungsversammlungen können Abteilungsbeiträge für Abteilungsmitglieder beschließen. Diese
dürfen die Vereinsbeiträge nicht übersteigen.
§ 8   ORGANE DES VEREINS

a)    Die Mitgliederversammlung
b)    Der Vorstand
c)    Die Abteilungsversammlungen
§ 9    DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist die ordnungsgemäß durch den vertretungsberechtigten Vorstand einberufene Versammlung aller Mitglieder. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, gefasste Beschlüsse wieder aufzuheben. Die Leitung der Versammlung liegt in den Händen des 1. Vorsitzenden oder eines vom Vorstand bestimmten Mitgliedes. Jede Versammlung muss eine Tagesordnung haben. Es darf nur über Anträge abgestimmt werden, die in der veröffentlichten Tagesordnung genannt sind. Diese ist vor Eintritt in die Versammlung zu genehmigen. Stimmberechtigt sind anwesende volljährige Mitglieder. Nur Vereinsmitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Der Versammlungsleiter kann Gäste und Medienvertreter zulassen.
  2.  Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich in der ersten Juniwoche statt. Hierzu sind alle
    Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher einzuladen. Die
    Einladung hat durch Bekanntmachung im vereinseigenen Aushangkasten und durch Veröffentlichung im
    Amtsblatt der Gemeinde Wettenberg zu geschehen. Auswärtige Mitglieder werden schriftlich eingeladen.
    Die schriftliche Einladung kann auch per E-Mail erfolgen. Maßgebend ist die dem Verein letztbekannte
    Anschrift/E-Mail-Adresse des Mitglieds. Der Fristenablauf beginnt mit dem Tag der Aufgabe der Einladung
    zur Post bzw. der Absendung per E-Mail.
  3.  Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a)    Wahl und Abberufung des Vorstands;
b)    Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands und ggf.
von Berichten der Abteilungsleiter;
c)    Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer und Entlastung des
Vorstands;
d)    Wahl von Kassenprüfern;
e)    Festsetzung der Vereinsbeiträge sowie Entscheidung über Notwendigkeit,
Höhe und Fälligkeit von Umlagen;
f)     Beschlussfassung über Satzungsänderungen und sonstige ihr vom
Vorstand vorgelegten Anträge;
g)    Ernennung von Ehrenvorstandsmitgliedern;
h)    Beschlussfassung über Dringlichkeitsanträge, wenn jeder einzelne Antrag
von mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
durch Beschluss zur Abstimmung zugelassen wird und der Antrag keine
qualifizierte Mehrheit verlangt;
i)    Entscheidung über Beschwerden über Vorstandsmitglieder oder
Vorstandsentscheidungen;
j)    weitere Aufgaben, die sich aus der Satzung oder dem Gesetz ergeben.

4.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn der Vorstand sie einberuft
oder ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe sie beantragt. Die außerordentliche
Mitgliederversammlung ist spätestens vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen.

 

5.   Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Ja- und Nein-Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen
und ungültige Stimmen zählen nicht. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Abstimmung geschieht
durch Handzeichen. Auf Antrag ist geheime Abstimmung vorzunehmen. Jedes Mitglied muss sein
Stimmrecht persönlich ausüben. Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist unzulässig. Die
Vorstandsmitglieder werden einzeln gewählt. Kommt es bei der Wahl der Vorstandsmitglieder zu
Stimmengleichheit,  findet eine Stichwahl statt. Bringt auch diese keine Mehrheit für einen Kandidaten,
so wird durch Los entschieden. .

 

6.   Über jede Versammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll muss vom Protokollführer und
vom Versammlungsleiter unterschrieben werden und ist vom Vorstand aufzubewahren.

7.   Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern und Kassenprüfern ist zulässig.


§ 10   DER VORSTAND

1.    Der Vorstand besteht aus
a)     dem 1. Vorsitzenden,
b)     dem 2. Vorsitzenden,
c)     dem 1. Kassierer,
d)     dem 1.Schriftführer,
e)     dem 2.Kassierer,
f)      dem 2. Schriftführer,
g)     mindestens 3 Beisitzern.

2.    Die in Absatz 1 unter a) bis d) Genannten bilden den geschäftsführenden Vorstand im Sinne
des § 26 BGB.

3.    Jeweils zwei der in Absatz 2 Genannten sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt. Die
Vertretungsmacht des Vorstandes wird mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt
(§ 26 Absatz 2 S. 2 BGB), dass über Ankauf, Verkauf oder Belastung von Immobilien nur mit
Zustimmung der Mitgliederversammlung verfügt werden darf.

4.    Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt
und bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird. Es gilt folgender Wahlmodus:
im ersten Jahr: der 1. Vorsitzende, der 1. Schriftführer sowie ggf. der 4. und weitere Beisitzer;
im zweiten Jahr: der 1. Kassierer, der 2. Schriftführer, der 3. und ggf. der 6. und weitere Beisitzer;
im dritten Jahr: der 2. Vorsitzende, der 2. Kassierer, der 1. und der 2. Beisitzer. Wählbar sind nur
volljährige Vereinsmitglieder.

5.    Scheiden der 1. Vorsitzende oder mindestens zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands im
Laufe des Geschäftsjahres aus, müssen die notwendigen Ersatzwahlen in einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Diese  muss innerhalb von zwei Monaten stattfinden.
Bis zur Neuwahl führt ein anderes Vorstandsmitglied die Geschäfte kommissarisch weiter. Dies gilt auch
für den Fall, dass sich nach Ablauf ihrer Amtszeit kein Nachfolger findet. Scheidet lediglich ein Mitglied
des geschäftsführenden Vorstands oder ein anderes Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode
vorzeitig aus oder findet sich nach Ablauf der Amtszeit kein Nachfolger, so kann der Vorstand ein
Vereinsmitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zum Vorstandsmitglied
bestimmen. Das hinzu gewählte Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle
anderen Vorstandsmitglieder.

6.   Der Vorstand führt die Geschäfte im Rahmen der Satzung. Die Verwendung der Mittel hat nach den
Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu erfolgen.

7.    Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der
Mitgliederversammlung bedürfen. Er kann bestimmte Aufgaben einem Ausschuss oder einem Mitglied
übertragen sowie für bestimmte Geschäfte besondere Vertreter bestimmen und bestellen. Er kann
Ausführungsbestimmungen zur Satzung und Verordnungen erlassen, die für die Organe und Mitglieder
bindend sind, bis sie von einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung abgeändert
oder aufgehoben werden. Dem Vorstand obliegt insbesondere die Entscheidung über
Vertragsabschlüsse, deren Änderung und Kündigung sowie alle weiteren rechtsgeschäftlichen
Verpflichtungen, soweit diese nicht den Abteilungsleitern übertragen sind.

In die Zuständigkeit des Vorstands gehören außerdem:

a)    Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder;
b)    Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
c)    Delegation von Aufgaben und Einsetzung von Ausschüssen;
d)    Überwachung und Förderung des Sportbetriebs;
e)    Vergabe von Nutzungszeiten und Nutzungsrechten aller Sportanlagen und sonstigen
Vereinseinrichtungen;
f)     Planung und Durchführung von sportlichen und sonstigen
Veranstaltungen;
g)    Finanzplanung und Haushaltsansätze für die Abteilungen;
h)    fristgerechte Abführung der Steuern, Gebühren und sonstige Beiträge;
i)     Buchführung und damit zusammenhängend die Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens;
j)     Repräsentation des Vereins;
k)    Schlichtung aller Streitigkeiten innerhalb des Vereins und Entscheidung über alle erhobenen
Widersprüche;
l)     Abstimmung der Abteilungsbelange aufeinander und Beteiligung der Abteilungen bei Angelegenheiten,
die diese besonders betreffen;
m)   Entscheidung über Gründung und Auflösung von Abteilungen;
n)    Verwaltung der Mitglieder;
o)    Durchführung von Satzungsänderungen, die vom zuständigen Amtsgericht als Voraussetzung zur
Eintragung oder vom Finanzamt zum Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden. Es darf sich um
keine Beschlüsse handeln, die den Zweck oder die Aufgaben dieser Satzung ändern. Die Beschlüsse
müssen einstimmig herbeigeführt und die Änderungen der nächsten Mitgliederversammlung zur
Kenntnis gegeben werden.

8.    Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage
einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte
seiner Mitglieder anwesend ist. Die Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
Ja- und Nein-Stimmen. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Im Einzelfall können der 1. oder 2.
Vorsitzende bestimmen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren
per E-Mail erfolgt. Dabei ist eine Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage fest zu setzen.
Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der E-Mail-Vorlage betragen. Widerspricht ein
Vorstandsmitglied der Beschlussfassung per E-Mail innerhalb der vorgenannten Frist, so müssen
der 1. oder 2. Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung einladen.
Gibt ein Vorstandsmitglied keine Stimme ab, so gilt dies als Zustimmung zum Umlaufverfahren
und zur Beschlussvorlage.

9.   Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen. Es muss vom 1. oder 2. Vorsitzenden
und vom Protokollführer unterschrieben werden und ist vom Vorstand aufzubewahren.

10. Der Vorstand kann durch Beschluss einen besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB oder einen
hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt.
Entscheidungen über Vertragsabschlüsse, Kündigungen sowie Mitgliedsaufnahmen und –ausschlüsse
bleiben dem Vorstand vorbehalten. Übernimmt ein Vorstandsmitglied die Funktion eines
hauptberuflichen Geschäftsführers, ist die Zahlung einer Vergütung möglich.
§ 11     ABTEILUNGEN DES VERIENS

 

1.    Innerhalb des Vereins werden für die unterschiedlichen Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet.
Die Mitglieder werden diesen Abteilungen durch Beschluss des Vorstands zugeordnet. Neumitglieder
haben sich bei einem Aufnahmeantrag für eine Hauptabteilung zu entscheiden.

2.    Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins und haben im
Rechtsverkehr mit Dritten keine besonderen eigenen Rechte, insbesondere keinerlei Klagerechte. Die
innere Ordnung der Abteilung  bestimmt sich nach dieser Satzung, deren Bestimmungen sinngemäß
anzuwenden sind. Mitglied einer Abteilung kann nur werden, wer zugleich Mitglied des Vereins ist. Ein
Vereinsmitglied kann Mitglied mehrerer Abteilungen sein.

3.    Jede Abteilung nimmt ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich wahr, soweit nicht diese Satzung dem
entgegensteht oder eine andere Abteilung hiervon betroffen ist. In diesen Fällen regelt der Vorstand
unter Beachtung der einzelnen Belange die Angelegenheit.

4.    Die Leitung der Abteilung obliegt dem Abteilungsleiter. Dieser kann zu seiner Unterstützung einen
Abteilungsvorstand wählen lassen. Die Mitglieder des Abteilungsvorstands sind besondere Vertreter
des Gesamtvereins gem. § 30 BGB. Der Vorstand kann ihnen rechtsgeschäftliche Vertretungsmacht
einräumen und bei nachgewiesenen Pflichtverletzungen entziehen.

5.     Der/die Genannte/n wird bzw. werden durch die Mitglieder der Abteilung  in einer jährlich
einzuberufenden Abteilungsversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt ein Jahr. Der
Abteilungsleiter/-vorstand bleibt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl im Amt. Scheidet ein Abteilungsleiter
vorzeitig aus, so nimmt ein vom Vereinsvorstand bestimmtes Mitglied der Abteilung die Geschäfte des
Abteilungsleiters zunächst kommissarisch wahr. Ist kein Abteilungsmitglied dazu bereit, obliegt diese
Aufgabe dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 10, Absatz 2. Innerhalb von zwei Monaten ist
eine außerordentliche Abteilungsversammlung einzuberufen, auf der der neue Abteilungsleiter
durch die Mitglieder der Abteilung für die noch verbleibende Amtszeit zu wählen ist.

6.    Der Abteilungsleiter/-vorstand kann nur abteilungsbezogene Rechtshandlungen bzw. –geschäfte
vornehmen, wobei das aktuelle Jahresbudget nicht überzogen werden darf.

7.    Die Abteilungen geben sich bei Bedarf eigene Abteilungsordnungen. Jede Abteilungsordnung bedarf
der Genehmigung des Vorstands. Dies gilt auch für Änderungen und Ergänzungen oder eine
Neufassung der Abteilungsordnung.

8.    Der Abteilungsleiter hat den Vorstand regelmäßig über Aktivitäten und besondere Vorkommnisse  in der
Abteilung zu unterrichten und ihn zu den Mitgliederversammlungen der Abteilung einzuladen.

9.    Die §§ 6 und 9 gelten, soweit möglich, entsprechend für die Abteilungsversammlung.

 

§ 12    VERARBEITUNG PERSÖNLICHER MITGLIEDERDATEN
1.    Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und des Vereinszwecks
personenbezogene Daten sowie Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner
Mitglieder gemäß den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes. Diese Daten werden darüber
hinaus gespeichert, verändert und übermittelt.

2.     Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die
Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung und Übermittelung ihrer personenbezogenen
Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige
Datenverwendung (z.B. Datenverkauf) ist nicht statthaft.

3.    Jedes Mitglied hat das Recht auf
a)    Auskunft über seine gespeicherten Daten,
b)    Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit,
c)    Sperrung seiner Daten,
d)    Löschung seiner Daten.

4.    Die Mitglieder stimmen auch der Veröffentlichung von Bildern und Namen in Print- und Telemedien
sowie elektronischen Medien zu.

5.    Adress- und Geburtstagslisten dürfen für einzelne Gruppen im Verein erstellt und an die darin
aufgeführten Mitglieder übermittelt werden.

6.    Ausnahmen bedürfen eines Beschlusses der Mitgliederversammlung.
§ 13   KASSENPRÜFER

Für jeweils ein Jahr sind in der ordentlichen Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer und ein Ersatz-Kassenprüfer zu wählen, von denen zwei die Kassenprüfung vorzunehmen haben. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Vorschläge für das Amt des Kassenprüfers können von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand gemacht werden. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge.

 

§ 14   EHRUNGEN

1.  Den Mitgliedern wird für 25-jährige Mitgliedschaft die silberne, für 50-jährige die goldene Ehrennadel
verliehen. Bei 75-jähriger Mitgliedschaft erfolgt die Ernennung zum Ehrenmitglied. Das Ehrenmitglied
behält diese Auszeichnung auf Lebenszeit, wenn nicht satzungsgemäße Ausschließungsgründe
dagegen sprechen. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche
Mitgliederversammlung ausgesprochen werden.

2.  Maßgebend für die in Absatz 1 genannten Ehrungen ist das Eintrittsdatum in den TSV.

3.  Mitglieder und Nichtmitglieder, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um den Sport oder
um den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Ehrenplakette ausgezeichnet
werden. Für den Beschluss ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Vorstandsmitglieder erforderlich. Der
Vorstand kann durch Beschluss Vereinsmitgliedern Ehrenplaketten wieder aberkennen, wenn ihr Besitzer
rechtswirksam aus dem Verein, dem Landessportbund Hessen, einem Fachverband oder anderen
Sportorganisationen ausgeschlossen worden ist.

4.  Ehrenmitglieder sind auf Antrag beitragsfrei.

5.  Ein besonders langjähriges und verdientes Vorstandsmitglied kann nach Ablauf seiner Amtszeit auf
Beschluss der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt werden.
Ehrenvorstandsmitglieder können zu den Vorstandssitzungen eingeladen werden. Sie haben beratende
Funktion, d.h. Rede- aber kein Stimmrecht und sind keine Vorstandsmitglieder im Sinne
von § 10, Abs. 1. Absatz 1, Satz 3 und 4 und Absatz 4 gelten entsprechend.
§ 15   HAFTUNG
1.    Die Haftung des Vereins richtet sich nach den Vorschriften des BGB.

2.    Die Haftung des Vorstands, eines Vorstandsmitglieds und/oder des besonderen Vertreters gemäß
§ 10, Abs. 10 dem Verein und den Vereinsmitgliedern gegenüber ist gemäß § 31a BGB auf Vorsatz
und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

§ 16   SATZUNGSÄNDERUNG
Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen
volljährigen Mitglieder erforderlich.

 

§ 17  ÄNDERUNG DES VEREINSZWECKS UND AUFLÖSUNG
Über die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden volljährigen Mitglieder, vorausgesetzt mindestens ein Viertel aller volljährigen Vereinsmitglieder ist anwesend. Ist diese Zahl nicht erreicht, muss innerhalb von zwei  Monaten eine neue Mitgliederversammlung stattfinden, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden volljährigen Vereinsmitglieder die Auflösung beschließt.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte Liquidatoren. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Wettenberg oder deren Rechtsnachfolgerin, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder sportliche Zwecke im Ortsteil Krofdorf-Gleiberg zu verwenden hat.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem anderen gleichartigen und als steuerbegünstigt im Sinne der §§ 51 – 68 der Abgabenordnung anerkannten Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vermögen auf den neuen Rechtsträger über. Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das Finanzamt zu hören.

Die vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16. Juni  2015 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Gießen am 28.7.2015 unter VR Nr. 1208 in Kraft. Sie ersetzt die bisherige gültige Satzung vom 25.09.2008

Für die Richtigkeit:
Dr. Jürgen Leib                            Kay Drescher
(1. Vorsitzender)                             (2. Vorsitzender)

Norbert Kneissl                            Manfred Kahler
(1. Schriftführer)                                            (1. Kassierer)